Aufgaben

Im Auftrag der Regierung

Dr. Catarina Katzer berät als Präventionsexpertin Regierungs- und Bildungsinstitutionen im In-und Ausland wie z.B. das I-KIZ (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin), die Enquete Kommission „Internet & digitale Gesellschaft“ des Deutschen Bundestages, das Europarat Komitee „Culture, Science, Education & Media“ Straßburg oder den Nationalrat Schweiz.

I-KiZ

Mit dem I-KiZ – Zentrum für Kinderschutz im Internet wurde 2012 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein kinder- und jugendpolitisches Forum auf Bundesebene geschaffen, das den Jugendschutz im Internet angesichts der vielfältigen, neuen Herausforderungen des Web 2.0 in den Mittelpunkt rückt und hierzu ein dauerhaftes und starkes Bündnis staatlicher Stellen mit zivilgesellschaftlichen Partnern, Unternehmen und Verbänden schafft.
Die Aufgaben des I-KiZ werden durch drei Fachkommissionen begleitet, in denen Expertinnen und Experten des Bundes, der Länder und Landesmedienanstalten, von Initiativen und Einrichtungen des Kinder- und Jugendschutzes, aus der Strafverfolgung, aus der Wissenschaft und von Seiten der Anbieter sowie ihrer Verbände und Selbstkontrolleinrichtungen vertreten sind.

Nationalrat Schweiz

Seit einigen Jahren steht sie im engen Austausch mit Frau Schmid-Federer, Nationalrätin in Zürich. Ihr Engagement zum Thema Cybermobbing und sexuelle Gewalt in der Internetwelt in der Schweiz sowie eine Motion im Nationalrat geht auf diese Zusammenarbeit zurück.

Gewaltprävention & Medienerziehung

Als Präventionsexpertin entwickelt sie innovative Ansätze eines umfassenden Präventionsmanagements an Schulen sowie Module für die Gewaltprävention und Medienerziehung (z.B. gemeinsam mit Dirk Heinrichs „Akademie für Cyberlife und Gewaltprävention“ für die Multiplikatoren-Ausbildung oder „Medien-Präventionstag“ für Schüler, Lehrer & Eltern) und Publikationen für die Medienausbildung in Kooperation mit verschiedenen Bildungsträgern und Behörden (z.B. Wahrnehmen, Ernstnehmen, Handeln (Hrsg.) kija Kinder und Jugendanwaltschaft Salzburg; Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen oder Kinderschutzzentren Deutschland).

Europäische Forschungsprojekte & Arbeitsgruppen

Im Bereich Forschung leitet Catarina Katzer deutsche und internationale Projekte und Arbeitsgruppen (z.B. Cyberbullying- Risk factors and correlates, 47. DGP Kongreß 2010; Comparison of Instruments to measure Cyberbullying, COST Action ISO801 Cyberbullying) und die Organisation von Fachkongressen & Symposien (z.B. “Cyberbullying“ auf dem XIV. Workshop Aggression, November 2009, FU & TU Berlin). Außerdem ist sie in europäische Forschernetzwerke eingebunden wie z.B. der COST Action TU 1306 „Cyberparks“ mit der Fragestellung: Wie verändern Smartphone, App´s und WIFI Leben, Gesellschaftsformen und individuelle Persönlichkeit?

Hochschularbeit und Referententätigkeit

Catarina Katzer ist auch als Dozentin an Hochschulen tätig und arbeitet mit verschiedenen Universitäten in den Bereichen Cyberlife-Prävention und Medien-Pädagogik zusammen (z.B. Polizei Universität Münster; Deutsche Hochschule der Polizei, Münster; Freie Universität, Berlin; Center for Developmental Research, Orebro University, Sweden; NetSafe - The Internet Safety Group New Zealand).
Außerdem ist sie eine gefragte Referentin zu den Themen „Virtuelle Gewalt-Das Internet als Waffe“, Cyberpsychologie und Medienethik (z.B. „Mobbing & Cybermobbing“ KodexL, Vorarlberger Volkswirtschaftliche Gesellschaft, Februar 2013; „Widersprüche des Internets: Tatort für Cybermobbing & Co. und gleichzeitig ein sozialer Raum?“ Fachtagung des Landesverbands der bayerischen Schulpsychologen (LBSP) 22. Juni in Freising 2012; 15. Karlsruher Gespräche: Ins Netz gegangen? Google Kulturen Global, ZAK, Februar 2011, Karlsruhe) und ist als Reviewerin für Fachzeitschriften tätig (z.B. Journal of Psychology, Journal of Cyberpsychology).

Arbeit mit öffentlichen Trägern & gemeinnützigen Institutionen

Catarina Katzer arbeitet mit öffentlichen Trägern und gemeinnützigen Institutionen im Bereich Prävention und Multiplikatoren-Ausbildung. Außerdem betreut sie wissenschaftlich den deutschlandweiten Anti-Mobbing-Wettbewerb für Schulen „Fit in Fairplay“ des Malteser Hilfsdienstes e.V., ausgezeichnet vom Bundesinnenministerium 2013, und unterstützt die Multiplikatoren – Ausbildung zum Thema „Cyberlife & Gewaltprävention“ der Malteser Werke Deutschland sowie das Film-Projekt „Cybermobbing-Escape the Fate“ des WEISSEN RINGS e.V.

WEISSER RING e.V. Filmprojekt “Escape the Fate” Cybermobbing- Prävention

Der Film „ESCAPE THE FATE“ ist ein gelungener Beitrag zur
Prävention von Cybermobbing, der für die Arbeit in Schulen gedacht ist.
Denn Studien belegen, dass Abschreckung nicht immer eine Verhaltensänderung mit sich bringt. Unschlagbar dagegen ist die Vorbildwirkung. Dieser Film zeigt Vorbilder
in Form von unterstützenden Lehrern, Schulkameraden, die
unspektakulär Beistand leisten, kluge Mädchen, die sich Hilfe
suchen und selbstbehaupten. Damit werden die wichtigsten
psychotherapeutischen Bewältigungsstrategien vermittelt wie man sich trotz schrecklicher Erlebnisse vor krankhaften Verarbeitungen schützen kann.

Bündnis gegen Cybermobbing e.V.

Als Mit-Gründerin und Vorstandsmitglied des Vereins Bündnis gegen Cybermobbing e.V. entwickelt sie neue Studien und Forschungsansätze wie z.B. die in Deutschland bisher größte Studie zum Thema Cybermobbing (Cyberlife 2013) oder auch Schulengagement zu Cyberbullying, Cybercrime und Co im Jahr 2011 und engagiert sich für die Aufklärung und Sensibilisierung der Gesellschaft.

Pressemeldungen, TV- und Radioauftritte

Phönix Runde: Verroht die Gesellschaft? phoenix.de

Exakt so leben wir- Online gegen Offline? mdr.de

erLesen ORF 2016 orf.at

Volle Kanne ZDF Mai 2016: Cybermobbing-Schikane aus dem Netz

ARD Morgenmagazin April 2016: Benimm im digitalen Zeitalter

sat1 fruehstuecksfernsehen April 2016: Wenn der Hass aus dem Netz real wird

3 sat Nano 2016: Hass & Hetze im Netz

WDR daheim und unterwegs 2016: Werden wir unhöflich durch Handy und Co?